Pädagogische Geschlossenheit bedeutet für uns ein gemeinsames, verbindliches Handeln aller pädagogischen Fachkräfte. Das Kollegium hat klare Vereinbarungen getroffen, um bei Regelverstößen einheitlich und nachvollziehbar zu reagieren. So erleben die Schüler*innen transparente Erwartungen und verlässliche Strukturen.
Einheitliche Handlungsabläufe bestehen insbesondere bei Themen wie dem Ignorieren von Anweisungen im Klassenraum oder in den Pausen, bei verbaler oder körperlicher Gewalt, beim Rauchen sowie bei unerlaubter Handynutzung.
Bei Regelverstößen erfolgt zunächst eine persönliche Ansprache durch die zuständige Fachkraft. Abhängig von Situation, Häufigkeit und Intensität greifen verbindlich festgelegte Handlungsschritte. Diese sind im Kollegium abgestimmt und werden einheitlich umgesetzt.
Zu diesen festgelegten Maßnahmen gehören unter anderem:
- Klärung des Sachverhalts vor Ort
- Information der Klassenlehrkraft
- Festlegung pädagogischer Maßnahmen
- Rückmeldung über das Tokensystem der Klasse
- zeitlich begrenzte Auszeit mit Rückkehrvereinbarung
- Klärungsgespräch mit allen Beteiligten
- persönliche Entschuldigung oder Wiedergutmachung
- schriftliche Information an die Erziehungsberechtigten
- persönliches Gespräch mit den Erziehungsberechtigten
- gegebenenfalls Einleitung schulischer Ordnungsmaßnahmen
Ziel ist es dabei stets, Verantwortung zu fördern, Konflikte konstruktiv aufzuarbeiten und ein respektvolles Miteinander zu sichern.
