Im Werkunterricht erhalten die Schüler*innen ab Klasse 7 die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung ihre handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten systematisch zu erweitern. Der Unterricht orientiert sich am Kernlehrplan Technik für die Hauptschule des Landes Nordrhein-Westfalen und verbindet praktische Arbeit mit grundlegenden theoretischen Inhalten.

Ziel ist es, strukturierte und zielgerichtete Arbeitsweisen zu vermitteln sowie konkrete Arbeitsaufträge selbstständig und erfolgreich durchzuführen. Neben der Förderung motorischer Fähigkeiten stehen Genauigkeit, Ausdauer, Planungskompetenz und verantwortungsbewusstes Arbeiten im Mittelpunkt.

Schwerpunktmäßig wird mit unterschiedlichen Werkstoffen gearbeitet, insbesondere mit Holz. Die Schüler*innen lernen den sachgerechten Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Maschinen sowie grundlegende Aspekte der Materialkunde und der Arbeitssicherheit.

Innerhalb des Werkunterrichts entstehen sowohl kleinere Werkstücke (Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände) als auch größere Projekte, beispielsweise zur Verschönerung der Schule. Der Unterricht ist produktorientiert angelegt und ermöglicht es den Schüler*innen, sichtbare Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren. Solche Projekte fördern Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und das Gemeinschaftsgefühl.

Aufbau von Klasse 7 bis Klasse 10

Von Klasse 7 bis Klasse 10 bauen die Inhalte aufeinander auf. Zu Beginn stehen das Kennenlernen der Werkstatt, grundlegende Arbeitsschritte und erste praktische Arbeiten im Vordergrund. Mit zunehmender Klassenstufe vertiefen die Schüler*innen ihre Kenntnisse in den Bereichen Sicherheit am Arbeitsplatz, Materialkunde sowie im Umgang mit Handwerkzeugen und ausgewählten Kleinmaschinen. Die praktische Arbeit wird dabei zunehmend selbstständiger und anspruchsvoller.

In Klasse 10 besteht die Möglichkeit, einen Werkschein zu erwerben, der die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten dokumentiert.