Schüler*innen im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung zeigen anhaltende Schwierigkeiten im Bereich ihres Verhaltens, ihrer Gefühlsregulation oder im sozialen Miteinander. Häufig erleben sie Belastungen im persönlichen, familiären oder sozialen Umfeld, die sich auf ihr Lernen und ihr Verhalten auswirken.
Im schulischen Alltag kann sich dies beispielsweise durch Rückzug, Ängste oder Verweigerung, aber auch durch impulsives oder konfliktbeladenes Verhalten zeigen. Ohne gezielte Unterstützung kann es den Schüler*innen schwerfallen, angemessen am Unterricht und am sozialen Leben der Klasse teilzunehmen.
Ziel der Förderung
Ziel der Förderung ist es, die emotionalen und sozialen Kompetenzen der Schüler*innen zu stärken. Sie sollen lernen, eigene Gefühle wahrzunehmen und zu regulieren, Konflikte angemessen zu lösen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
Gleichzeitig unterstützen wir die Schüler*innen dabei, ein positives Selbstbild zu entwickeln und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen. So schaffen wir die Grundlage für erfolgreiches Lernen und gelingende Beziehungen.
Mögliche Erscheinungsformen
Die Unterstützungsbedarfe können sich unterschiedlich zeigen, zum Beispiel durch:
- ausgeprägtes Konfliktverhalten oder impulsives Handeln
- starke Ängste, Rückzug oder Verweigerung
- Schulabsentismus
- Aufmerksamkeits- und Selbststeuerungsschwierigkeiten
- Auffälligkeiten im Autismus-Spektrum
Pädagogische Schwerpunkte an unserer Schule
Die Förderung erfolgt individuell und beziehungsorientiert. Wichtige Elemente sind:
- verlässliche Beziehungsgestaltung und klare Strukturen
- transparente Regeln und konsequentes, nachvollziehbares Handeln
- Training sozialer Kompetenzen
- Unterstützung bei der Emotionsregulation
- enge Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und Fachstellen
- Stärkung von Selbstwirksamkeit und Verantwortungsbewusstsein
